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Andreas Richter: Kommunikation im Veränderungsprozessen

Die Arbeit von Herrn Richter stellt die Profile von Machtpromotoren, Fachpromotoren, Prozesspromotoren, (formellen und informellen) Meinungsführern sowie von Multiplikatoren detailliert heraus und erweitert sie im Hinblick auf die Besonderheiten und Anforderungen unternehmerischer Veränderungsprozesse. Es wird verdeutlicht, dass verschiedene Ausprägungen der Rolle Sozialpromotor hohe Relevanz im organisatorischen Wandel besitzen und Potential hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung bieten. Eine präzise Charakterisierung der einzelnen Rollen zeigt auf, mit welchen Qualifikationen unternehmensinterne Schlüsselakteure den speziellen kommunikativen Herausforderungen in Veränderungsprozessen gerecht werden können. Aus den gesammelten Erkenntnissen wird ein Modell entwickelt, das veranschaulicht, welche wichtigen unternehmensinternen Akteure bei der Prozessgestaltung zu berücksichtigen sind, deren Beziehungen gemanagt werden müssen und deren kommunikative Aktivitäten über ein steuerndes Gremium koordiniert werden sollten.


Frank Herkenhoff: Risikomanagement für Public Relations

Die Arbeit von Herrn Herkenhoff behandelt die ausdifferenzierten Risikomanagementsysteme, die inzwischen in vielen Unternehmensbereichen verankert worden sind. Sie haben das alleinige Ziel, die spezifischen Risiko-/Ertrags-Relationen der entsprechenden unternehmerischen Funktionsbereiche zu optimieren. Auch der Gesetzgeber will das Phänomen Risiko für Unternehmen im Hinblick auf bestimmte Anspruchsgruppen transparenter und systematischer gestalten. Generalziel der Dissertation ist es, einen sowohl kommunikationswissenschaftlich als auch risikotheoretisch tragfähigen Rahmen zu entwickeln, in dem die Unternehmensfunktion Public Relations im Hinblick auf ihre kommunikative Riskanz untersucht und modelliert werden kann.


Ulrich Bihler: Public Affairs Management

Unternehmen geraten vor allen in den aktuellen Zeiten durch die Aufmerksamkeit der Medien häufig unter Druck ihrer gesellschaftlichen Anspruchsgruppen. Je größer die Bedeutung von Kommunikation am Unternehmenserfolg wird, desto mehr gelangt das Unternehmen in den gesellschaftlichen und politischen Dikurs. Eine Steuerung der einzelnen Bezugsgruppen ist daher von enormer Bedeutung für ein Unternehmen. In seiner theorie-, wie praxisorientierten Arbeit zeigt Ulrich Bihler die Einbettung von Public Affairs Management in der Unternehmenskommunikation auf. Dabei bezieht er auch die Meinungen von Unternehmenssprechern wie Kommunikationsexperten ein.


Kerstin Thummes: Ist Kommunikation messbar?

Kerstin Thummes beurteilt die aktuellen Ansätze zur Erfolgskontrolle von Organisationskommunikation mittels selbst entwickelter Kommunikationsmodelle, der Analyse der Messbarkeit respektive des Messbegriffs sowie Erkenntnissen der Kommunikationspsychologie und der Medienwirkungsforschung. Sie kommt danach zum Schluss, dass Kommunikation nicht als Ganzes, sondern nur in kleinen Ausschnitten messbar ist. Ursache sind die nicht eindeutig fassbaren Einflussfaktoren sowie die Kausalitätsbeziehungen zwischen den einzelnen Einflussfaktoren. Um dennoch Erfolgkontrolle von Organisationskommunikation beurteilen zu können, entwickelt sie einen Ansatz, welcher auf diesen Kausalitätsbeziehungen und einheitlichen Vergleichsmaßstäben beruht.

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10.03.2010 - 19:30
Fachgruppe Wirtschafts- & Finanzkommunikation
Presse­sprech­erstammtisch Finanzkom­mu­ni­ka­tion
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17.03.2010 - 18:30
Landesgruppe Baden-Württemberg
Social Media mit Thomas Mickeleit
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