18.02.2010
Fachgruppe GesundheitRisiken und Nebenwirkungen von Onlineportalen in der Gesundheitskommunikation
In den letzten Jahren sind immer mehr „Gesundheitsführer“ als Print- bzw. Onlineprodukte auf den Markt gekommen. Deren Bewertungen schwanken zwischen dem Ideal des mündigen Patient und kompetenten Verbrauchers oder schlicht erfolgreichen Eröffnen neuer Marketing- und Vertriebskanäle. Was bedeutet dies für die Gesundheitskommunikation? Richtig ist, dass nur ein gut informierter Patient bzw. Verbraucher seine Rechte auf bspw. angemessene Vorsorge, Behandlung, Arzt- und Krankenhauswahl wahrnehmen kann. Dafür sind einfache Zugänglichkeit und Verständlichkeit sowie eine Transparenz und valide Vergleichbarkeit relevanter Informationen notwendig. Aber wer finanziert und überprüft die Angaben, ist das Bewertungsverfahren wirklich offen gelegt und allgemein verständlich? Wo trennt sich Spreu vom Weizen?
Die FG Gesundheit besucht deshalb am 18.02.2010 jameda.de in München. Der Gesundheitsdienstleister betreibt eines der größten Arztbewertungs- und Gesundheitsportale in Deutschland. jameda ist eine Beteiligung der TOMORROW FOCUS AG und des FOCUS Magazin Verlags. Patienten haben die Möglichkeit, aus bundesweit über 450.000 Adressen, eine/n Arzt/Ärztin, Heilberufler oder die passende Klinik zu finden, zu bewerten und weiterzuempfehlen. Die Bewertungen der jameda-User, kombiniert mit den Informationen der FOCUS-Ärztelisten sollen u.a. die Auswahl des geeigneten Arztes erleichtern.
Wir können mit max. 25 Personen im direkten Gespräch mit dem Geschäftsführer Markus Reif und der Leiterin Marketing & PR, Barbara Bonleitner, über die Markt- und Wettbewerbssituation der Onlinedienste, spezifische Kommunikationskonzepte und Qualitätsanforderungen sowie FLOPs und TOPs diskutieren.
Weitere Veranstaltungen am 18.02.2010
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