- Warum soll ich überhaupt in den BdP eintreten?
- Was unterscheidet den BdP von der DPRG, vom DJV und von den regionalen Pressesprecher-Clubs?
- Haben Pressesprecher ein schlechtes Image? Und wenn ja, was wollen Sie dagegen tun?
- Mit welchen Themen wollen Sie Lobbbyarbeit machen?
- Wie sieht konkret die Interessenvertretung des BdP aus?
- Was ist der Unterschied zwischen Vollmitglied und Fördermitglied, wie genau werden die Grenzen gezogen?
- Was hat die helios media GmbH mit dem BdP zu tun? Stehen etwa rein wirtschaftliche Interessen hinter dem BdP?
- Gibt es Kontakte zu ausländischen Pressesprecherverbänden? Wird es einen internationalen Pressesprecherverband geben?
- Wie sieht Ihr Weiterbildungsprogramm aus?
- Welche Themen besetzen Sie inhaltlich?
- Was genau bietet mir die SprecherCard?
- Wie stellen Sie sicher, dass die Mitglieder sich tatsächlich auch überregional vernetzen können?
- Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank immer aktuell ist?
FAQ
Warum soll ich überhaupt in den BdP eintreten?
1. Vernetzung: Der BdP bringt Pressesprecher zusammen - branchen- und größenübergreifend. In keinem anderen Verband besteht die Chance, so viele Kollegen aus den eigenen oder anderen Bereichen kennen zu lernen.2. Voneinander lernen: Durch persönlichen Austausch können wir branchenübergreifend voneinander lernen. Die Erfahrungen der Kollegen gerade auch aus anderen thematischen Bereichen kann jeder von uns für die eigene Arbeit nutzen. Man muss das Rad nicht ständig neu erfinden - und nicht jeden Fehler selbst machen.
3. Inhaltliche Arbeit: Auf Bundesebene arbeitet der BdP inhaltlich in Fachgruppen. Ziel dieser Gruppen ist es, Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragte einer Branche oder eines Themenschwerpunktes zusammenzubringen. Gerade in der Gründungsphase kann jedes Verbandsmitglied hier durch aktive Beteiligung auch eigene Interessen einbringen und eigene Schwerpunkte setzen.
4. Regionale Zusammenarbeit: Der Bundesverband deutscher Pressesprecher hat am 18. November 2004 in seiner ersten Mitgliederversammlung Landessprecher für acht Regionen gewählt, die mit ihren Stellvertretern die regionalen Strukturen fördern und den Mitgliedern konkrete Ansprechpartner vor Ort zur Seite stellen. Diese bilden einen passenden Ausgangspunkt für regionale Treffen und den Austausch über organisationsübergreifende Thematiken mit regionalem Bezug.
5. Nationale Interessenvertretung: Der BdP ist der einzige Verband, der ausschließlich Pressesprecher vertritt. Damit ist erstmals eine Einrichtung entstanden, welche die Positionen von Deutschlands Pressesprechern nach außen vertritt und diesen damit zu einer Stimme im öffentlichen Diskurs macht. Hierzu dienen auch die Mediendispute, in denen der BdP zu kontroversen Diskussionen über aktuelle Themen einlädt.
6. Informationsbeschaffung: Der Verband informiert seine Mitglieder regelmäßig über aktuelle Themen aus der Kommunikationsszene und den verschiedenen Schnittstellen zwischen Unternehmen und Organisationen auf der einen Seite sowie Rechtssprechung und relevanten politischen Entscheidungsprozessen auf der anderen.
Was unterscheidet den BdP von der DPRG, vom DJV und von den regionalen Pressesprecher-Clubs?
1. Der BdP vertritt ausschließlich und originär die Kernzielgruppe Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragte. Das verschafft ihm ein Alleinstellungsmerkmal. Die DPRG avisiert einen breiteren Adressatenkreis, der DJV einen deutlich anderen.2. Regionale Clubs können keine bundesweite Aufstellung bieten. Damit sind sowohl der bundesweiten Vernetzung als auch der effizienten Interessenvertretung enge Grenzen gesetzt.
Haben Pressesprecher ein schlechtes Image? Und wenn ja, was wollen Sie dagegen tun?
Das Image der Pressesprecher ist nicht unbedingt schlecht, aber teilweise diffus. Die gewachsene Bedeutung von Pressesprechern und Kommunikationsbeauftragten ist zwar nicht gänzlich unbemerkt geblieben, wird aber oft eher unbewusst oder mit einem leichten Unbehagen wahrgenommen. Hier gilt es, durch bewusste Aufklärungs- und Kommunikationsarbeit zur Klärung und Schärfung des Profils beizutragen. PR-Arbeit für die PR-Macher lautet die Devise. Und das kann glaubwürdig nur ein Verband, der die breite Unterstützung durch die Zielgruppe hat, die er vertritt.Mit welchen Themen wollen Sie Lobbbyarbeit machen?
Grundsätzlich bieten sich sämtliche Themen an, in denen die Position des Pressesprechers zum Objekt öffentlicher Diskurse wird oder die die Arbeit des Pressesprechers in Unternehmen und anderen Organisationen direkt betreffen. So ist das Thema "elektronischer Pressespiegel" eines, welches für alle Sprecher relevant ist und vor allem künftig an Relevanz gewinnen wird.Wie sieht konkret die Interessenvertretung des BdP aus?
Der Verband betreibt aktiv Medienarbeit. Er setzt Themen. Zur Autorisierungsdebatte hat der BdP Position bezogen. "Das letzte Wort muss immer das eigene sein", so die Verbandsposition. Auch künftig wird der BdP immer wieder aktiv Stellung beziehen.Was ist der Unterschied zwischen Vollmitglied und Fördermitglied, wie genau werden die Grenzen gezogen?
Wir richten uns eindeutig an Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragte. Der Verband grenzt sich klar von PR-Agenturen ab. Die Fördermitgliedschaft ist die Möglichkeit für Kommunikationsbeauftragte, Mitglied zu bleiben, wenn sie momentan nicht aktiv als Sprecher in Unternehmen oder anderen Organisationen tätig sind. Auch als Fördermitglied erhalten Sie das zehn Mal im Jahr erscheinende Fachmagazin pressesprecher, werden zum Mediendisput eingeladen und haben ein Anrecht auf Vergünstigungen für den Kommunikationskongress.Was hat die helios media GmbH mit dem BdP zu tun? Stehen etwa rein wirtschaftliche Interessen hinter dem BdP?
Der BdP verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Er ist ein eingetragener Verein und daher nicht profitorientiert. Die helios media GmbH ist ein Dienstleister des BdP. Er führt die Geschäftsstelle, erstellt das Magazin pressesprecher und liefert dies an unsere Mitglieder aus. Das Präsidium ist das geschäftsführende Organ im BdP.Gibt es Kontakte zu ausländischen Pressesprecherverbänden? Wird es einen internationalen Pressesprecherverband geben?
Die Herausforderungen für Kommunikatoren auf europäischer Ebene wachsen und wandeln sich stetig. Der Bundesverband deutscher Pressesprecher vertritt bereits im deutschsprachigen Raum erfolgreich die Interessen seiner Mitglieder und damit des Berufsstandes. Die Welt wächst zusammen und so liegt es nahe, dass auch der BdP Branchen-, Länder- und Sprachgrenzen überwinden möchte. Der Verband hat daher den Anstoß zu einer europäischen Initiative -- der European Association of Communication Directors (EACD) -- gegeben. Ein übergreifendes und unabhängiges Netzwerk, das die Interessen von Kommunikationsbeauftragten und Sprechern auf europäischer Ebene vertritt.Rund 100 Kommunikationsprofis aus 23 verschiedenen europäischen Ländern haben am 8. November in Brüssel diesen Verband gegründet.
Weitere Infos unter: www.eacd-online.eu
Wie sieht Ihr Weiterbildungsprogramm aus?
Jährlich wird in Berlin der Kommunikationskongress stattfinden, auf dem Kommunikationsexperten und Praktiker aus der ersten Reihe in Vorträgen und Diskussionsrunden die Zukunft der Kommunikationsarbeit diskutieren. Das weitere Weiterbildungsprogramm wird derzeit in einer Arbeitsgruppe erarbeitet. Konkret geplant ist bereits ein Angebot von Tagesseminaren an unterschiedlichen Standorten.Welche Themen besetzen Sie inhaltlich?
Inhaltlich wurde (in den ersten Monaten seit Gründung) das Thema der Autorisierung von Interviews besetzt. Außerdem wurden Themen bzgl. Weiterbildung, das Spannungsfeld zwischen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, Journalistengeschenke oder der elektronische Pressespiegel behandelt. Auch in Zukunft wird der Verband immer wieder zu aktuellen Themen Stellung nehmen, die Pressesprecher betreffen.Was genau bietet mir die SprecherCard?
Die SprecherCard wird, ähnlich einem Journalistenausweis, als Beleg der Angehörigkeit eines professionellen und professionalisierten Berufsstandes wirken. Darüber hinaus bietet sie Vergünstigungen bei Kooperationspartnern an.Wie stellen Sie sicher, dass die Mitglieder sich tatsächlich auch überregional vernetzen können?
Der BdP bietet seinen Mitgliedern ein transparentes Netzwerk. Im Intranet finden die Mitglieder die Kontaktdaten Ihrer Kollegen. Es gibt darüber hinaus vom Verband organisierte themenspezifische Arbeitsgruppen. Nicht zuletzt bietet auch der Kommunikationskongress die Möglichkeit einer überregionalen Vernetzung.Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank immer aktuell ist?
Die Datenbank wird einmal jährlich durch die Beitragserhebung abgeglichen.Durch die Existenz einer eigenen Redaktion mit hoher fachjournalistischer Kompetenz, welche das Magazin pressesprecher und den Newsletter sprecherszene erstellt, wird der Verband darüber hinaus regelmäßig über Stellenwechsel informiert. Per Satzung ist festgelegt, dass die Mitglieder den Verband schnell über berufliche Wechsel informieren.